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Produktname |
3,3'-Dimethoxy-[1,1'-biphenyl]-4,4'-dicarbaldehyd |
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CAS-Nummer |
27343-98-2 |
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Molekulare Formel |
C16H14O4 |
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Molekulargewicht |
270.28 |
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SMILES-Code |
O=CC1=CC=C(C2=CC=C(C=O)C(OC)=C2)C=C1OC |
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MDL-Nr. |
MFCD32879844 |
Chemische Eigenschaften
Diese Verbindung wird typischerweise als blassgelbes bis hellbeiges kristallines Pulver mit einem schwachen aromatischen Aldehydgeruch erhalten. Seine Summenformel lautet C16H14O4, was einem Molekulargewicht von 270,28 entspricht. Der Schmelzpunkt liegt im Allgemeinen im Bereich von 142–146 Grad, was ein gut definiertes Kristallgitter widerspiegelt. Die berechnete Dichte beträgt unter Umgebungsbedingungen etwa 1,24 g/cm³. Es zeigt eine gute Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln wie Dichlormethan, Chloroform, Ethylacetat und Tetrahydrofuran, während es in Methanol und Ethanol eine mäßige Löslichkeit und in Wasser und aliphatischen Kohlenwasserstoffen eine begrenzte Löslichkeit zeigt. Das Molekül enthält zwei Formylgruppen an den 4- und 4'-Positionen und zwei Methoxysubstituenten an den 3- und 3'-Positionen eines Biphenylkerns. Die Aldehydgruppen sind anfällig für Oxidations- und Kondensationsreaktionen. Um eine Zersetzung zu verhindern und die Reinheit aufrechtzuerhalten, wird die Lagerung in dicht verschlossenen bernsteinfarbenen Behältern unter Inertatmosphäre bei reduzierter Temperatur (2–8 Grad) empfohlen. Der Kontakt mit starken Oxidationsmitteln und starken Basen sollte vermieden werden.
Beschreibung
3,3'-Dimethoxy-[1,1'-biphenyl]-4,4'-dicarbaldehyd besteht aus einem symmetrischen Biphenylkern mit Methoxygruppen an den Positionen 3 und 3' und Formylgruppen an den Positionen 4 und 4'. Das Biphenylgerüst stellt ein starres, konjugiertes System dar, in dem die beiden aromatischen Ringe je nach Substitutionsmuster eine verdrehte Konformation annehmen können. Die Methoxysubstituenten spenden durch Resonanz Elektronendichte, beeinflussen die elektronischen Eigenschaften der aromatischen Ringe und aktivieren bestimmte Positionen für einen elektrophilen Angriff. Die beiden Aldehydgruppen dienen als reaktive Griffe für verschiedene Umwandlungen, einschließlich der Kondensation mit Aminen zur Bildung von Iminen, mit Hydrazinen zur Bildung von Hydrazonen und mit aktiven Methylenverbindungen in Knoevenagel-Reaktionen. Diese Kombination aus elektronenspendenden Methoxygruppen und elektrophilen Formyleinheiten auf einem starren, symmetrischen Gerüst macht die Verbindung zu einem wertvollen Baustein für den Aufbau konjugierter Polymere, kovalenter organischer Gerüste und molekular definierter makrocyclischer Strukturen, bei denen eine präzise räumliche Anordnung funktioneller Gruppen unerlässlich ist.
Verwendungsmöglichkeiten
Baustein für kovalente organische Gerüste
Dieser Dialdehyd wird häufig bei der Synthese imin-verknüpfter kovalenter organischer Gerüste durch Kondensation mit polyfunktionellen Aminen eingesetzt. Der starre Biphenylkern und das definierte 4,4'-Substitutionsmuster ermöglichen die Bildung poröser Netzwerke mit vorhersagbaren Porengeometrien und großen Oberflächen. Die Methoxygruppen können die Stabilität des Gerüsts beeinflussen und zusätzliche Funktionalität für postsynthetische Modifikationen einführen.
Vorläufer der Schiff-Base-Liganden
Durch Kondensation der beiden Aldehydgruppen mit verschiedenen Aminen entstehen Bis(imin)-Liganden, die Übergangsmetalle koordinieren können. Diese Metallkomplexe werden auf ihre katalytische Aktivität bei Oxidations-, Epoxidierungs- und Kreuzkupplungsreaktionen untersucht. Das starre Biphenyl-Rückgrat sorgt für klar definierte Koordinationsgeometrien, während die Methoxy-Substituenten elektronische Eigenschaften modulieren und die katalytische Leistung beeinflussen können.
Zwischenprodukt für konjugierte Polymere
Das ausgedehnte π--System und die difunktionale Natur dieser Verbindung machen sie wertvoll für die Herstellung konjugierter Polymere durch Polykondensationsreaktionen. Die Knoevenagel-Polymerisation mit aktiven Methylenverbindungen ergibt Materialien mit einstellbaren Bandlücken und optoelektronischen Eigenschaften, die für organische Photovoltaikgeräte und Leuchtdioden geeignet sind. Die Methoxygruppen können die Löslichkeit und Verarbeitbarkeit der resultierenden Polymere verbessern.
Baustein für die organische Synthese
Als vielseitiges synthetisches Zwischenprodukt nimmt dieser Dialdehyd an verschiedenen Umwandlungen teil, darunter doppelte Wittig-Olefinierungen zur Bildung verlängerter Alkene, McMurry-Kupplungen zur Erzeugung von Stilbenderivaten und Cyclokondensationsreaktionen zum Aufbau makrocyclischer Strukturen. Die beiden Aldehydgruppen können durch differenziellen Schutz oder sequentielle Reaktion mit verschiedenen Nukleophilen selektiv funktionalisiert werden, was den Zugang zu unsymmetrisch substituierten Biphenylderivaten für pharmazeutische und materialchemische Anwendungen ermöglicht.
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