Methyl-4-(1-bromethyl)benzoat

Methyl-4-(1-bromethyl)benzoat

CAS-Nummer: 16281-97-3
Summenformel: C10H11BrO2
Molekulargewicht: 243,1
SMILES-Code: O=C(OC)C1=CC=C(C(Br)C)C=C1

Produkteinführung

Produktname

Methyl-4-(1-bromethyl)benzoat

CAS-Nummer

16281-97-3

Molekulare Formel

C10H11BrO2

Molekulargewicht

243.1

SMILES-Code

O=C(OC)C1=CC=C(C(Br)C)C=C1

MDL-Nr.

MFCD18452043

 

Chemische Eigenschaften

 

Diese Verbindung wird typischerweise als weißer bis cremefarbener kristalliner Feststoff mit einem schwachen aromatischen Estergeruch isoliert. Seine Summenformel lautet C10H11BrO2, was einem Molekulargewicht von 243,10 entspricht. Der Schmelzpunkt liegt im Allgemeinen im Bereich von 35–40 Grad, was auf einen niedrigschmelzenden Feststoff in der Nähe der Umgebungstemperatur schließen lässt. Die berechnete Dichte beträgt unter Standardbedingungen etwa 1,40 g/cm³. Es zeigt eine gute Löslichkeit in üblichen organischen Lösungsmitteln wie Dichlormethan, Ethylacetat, Tetrahydrofuran und Methanol, während es eine begrenzte Löslichkeit in Wasser und eine vernachlässigbare Affinität zu aliphatischen Kohlenwasserstoffen wie Hexan zeigt. Das Molekül enthält ein stereogenes Zentrum an der benzylischen Position und liegt als razemisches Gemisch vor. Das Bromatom kann nukleophil verdrängt werden, was es zu einem vielseitigen Ansatzpunkt für die weitere Funktionalisierung macht. Um eine Zersetzung zu verhindern und die Reinheit aufrechtzuerhalten, wird die Lagerung in einem dicht verschlossenen Behälter unter Inertatmosphäre bei reduzierter Temperatur (2–8 Grad) empfohlen. Der Kontakt mit starken Basen, starken Nukleophilen und Silbersalzen sollte vermieden werden. Das Material weist standardmäßige Vorsichtsmaßnahmen auf, die auf mögliche Haut- und Augenreizungen hinweisen und bei der Handhabung entsprechende Vorsichtsmaßnahmen im Labor erfordern.

 

Beschreibung

 

Methyl-4-(1-bromethyl)benzoat besteht aus einem Benzolring, der in para-Position mit einer 1-Bromethylgruppe und einer Methylestereinheit substituiert ist. Diese molekulare Architektur kombiniert ein reaktives Benzylbromid mit einer geschützten Carbonsäure und bietet orthogonale synthetische Griffe innerhalb eines kompakten Gerüsts. Das Bromatom am chiralen Zentrum dient als elektrophile Stelle, die leicht durch verschiedene Nukleophile, einschließlich Amine, Alkoxide und Kohlenstoffnukleophile, verdrängt werden kann, wodurch die Einführung verschiedener Substituenten ermöglicht wird. Der Methylester fungiert als latente Carbonsäure, die unter hydrolytischen Bedingungen demaskiert oder direkt in Umwandlungen wie Amidierung und Reduktion eingesetzt werden kann. Das para-Substitutionsmuster behält eine lineare Geometrie bei, minimiert sterische Hinderungen und ermöglicht gleichzeitig die elektronische Kommunikation zwischen den beiden funktionellen Gruppen über das aromatische π-System. Diese Kombination aus einem aktivierten Alkylhalogenid und einem Ester auf einer starren aromatischen Plattform macht die Verbindung zu einem wertvollen Zwischenprodukt für den Aufbau komplexer Moleküle in der pharmazeutischen Forschung und der organischen Synthese.

 

Verwendungsmöglichkeiten

 

Pharmazeutisches Zwischenprodukt
Dieses Bromethylbenzoat dient als Schlüsselbaustein bei der Synthese therapeutischer Wirkstoffe gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Das reaktive Brom ermöglicht die Einführung verschiedener pharmakophorer Elemente durch nukleophile Substitution mit Aminen, Alkoholen und Thiolen, während die Estergruppe einen Ansatzpunkt für die weitere Entwicklung zu Amiden oder Carbonsäuren bietet, die für die Zielbindung essentiell sind. Aus diesem Gerüst hergestellte Derivate wurden auf ihre Wirksamkeit gegen Bluthochdruck und verschiedene bösartige Erkrankungen untersucht.

 

Antivirale Forschungsanwendungen
In medizinischen Chemieprogrammen, die sich auf Virusinfektionen konzentrieren, wird diese Verbindung verwendet, um potenzielle Inhibitoren der Virusreplikation zusammenzustellen. Das Strukturgerüst ermöglicht eine systematische Modifikation sowohl an der benzylischen Position als auch am Esterterminus und ermöglicht so eine Optimierung der pharmakokinetischen Eigenschaften und der Zielaffinität. Solche Derivate haben sich in frühen -Studien gegen HIV und andere virale Krankheitserreger als vielversprechend erwiesen.

 

Entwicklung von Enzyminhibitoren
Die Verbindung wird zur Herstellung von Inhibitoren von Enzymen eingesetzt, die an Stoffwechselstörungen beteiligt sind. Durch die nukleophile Verdrängung des Broms durch heterozyklische Thiole oder Amine erhalten Forscher Zugang zu Molekülen, die die Enzymaktivität in Signalwegen modulieren, die mit diabetischen Komplikationen und Entzündungsprozessen zusammenhängen. Ziel dieser Untersuchungen ist es, Leitverbindungen mit verbesserter Selektivität und geringeren Nebenwirkungen zu identifizieren.

 

Baustein für die organische Synthese
Als multifunktionales synthetisches Zwischenprodukt nimmt Methyl-4-(1-bromethyl)benzoat an verschiedenen Transformationen teil, einschließlich der nukleophilen Substitution mit Sauerstoff-, Stickstoff- und Schwefel-Nukleophilen, um Bibliotheken substituierter Derivate zu erzeugen. Das Bromatom kann für Kreuzkupplungsreaktionen in metallorganische Spezies umgewandelt werden, was die Bildung von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen mit Aryl- und Vinylhalogeniden ermöglicht. Zur weiteren Derivatisierung durch Amidkupplung oder Veresterung wird die Estergruppe zum entsprechenden Alkohol reduziert oder zur Carbonsäure hydrolysiert. Sein wohldefiniertes Reaktivitätsmuster macht es wertvoll für den Aufbau komplexer molekularer Architekturen in der Naturstoffsynthese und Methodenentwicklung.

 

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